Ein Jahr ist es bereits her, seit die Gemeindekreise unter Corona-Bedingungen stattfinden oder sogar lange ausfallen mussten. Leider betraf dies auch die Kinderarbeit und es mussten neue Mittel und Wege gefunden werden, um den Kontakt zu den Kindern und Eltern aufrechtzuerhalten. Klassische Formen waren Telefongespräche und auch Briefe bzw. Grüße, die die Familien erhielten. Weiterhin fanden im Frühjahr Familienkirchen, im Laufe des Jahres familienfreundliche Gottesdienste und neuerdings ein Erzählgottesdienst während des Lockdowns statt.

Nach den Sommerferien bis zum November letzten Jahres waren wieder Kinderkreise und Kindergottesdienste unter hohen hygienischen Auflagen möglich. Danach gab es digitale Christenlehre-Gruppen und Kindergottesdienste für die Kinder per Videokonferenz. Natürlich kann diese Form das lokale Treffen nicht vollständig ersetzen, aber sie geht ohne Maske und das beliebte Singen ist ohne Einschränkungen möglich.

In unserem Konvent, der aus den Gemeindepädagogen unseres Kirchenbezirkes besteht, berieten wir uns, wie Kinderarbeit in der Pandemie aussehen kann. Es entstanden verschiedene Arbeitsgruppen. Manches davon gab bzw. gibt es online zu sehen, wie z.B. der Advents- und Fastenkalender. Ein weiteres Ergebnis ist der Geschichtenpfad, der Ende März bei uns im Striegistal aufgestellt werden soll. Dort gibt es für die Familien verschiedene Stationen mit interaktiven Spielmöglichkeiten.

Im Februar wurden Wundertüten an die Familien verteilt. Inhalt waren eine Andacht und verschiedene Aktionen zu der jetzigen Jahreslosung. Unterstützung erhielt ich von Kathleen Eger, die liebevoll das Material eintütete. Zu Ostern ist eine weitere Verteilung der Wundertüten für die Kinder geplant. Vermutlich schauen wir alle gespannt auf die nächste Verordnung, die hoffentlich für die Kinderarbeit Lockerungen mit sich bringen wird.   Heike Dieken