Aktuelle Beiträge

Hier finden sie die aktuellen Themen und Ereignisse, die unsere Gemeinde zurzeit beschäftigen.

Andacht

Liebe Gemeinde,

die Adventszeit ist geprägt von der Vorfreude auf Weihnachten. In diesem Jahr fällt es mir allerdings ausgesprochen schwer, gute Laune zu verbreiten. Corona und die entsprechenden Maßnahmen lasten schwer auf uns allen. Gott sei Dank, muss ich aber gar keine gute Laune verbreiten, denn der Grund unserer Freude liegt nicht in mir, sondern kommt im Wort Gottes zum Ausdruck. Der Wochenspruch für den 4. Advent ermutigt uns: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!" Phil 4,4.5b Wenn ich diese Worte lese, verliert die Frage „Wie lange noch?" an Dringlichkeit, zumindest, wenn ich sie auf die Corona - Maßnahmen beziehe. Ja, wir müssen wieder mit bitteren Einschränkungen leben, aber unser Herr lässt sich davon nicht aufhalten. Er ist uns nahe. Und er wird unübersehbar für alle kommen.
„Wie lange fahren wir noch?" Diese Frage stellten unsere Kinder manchmal schon, wenn das Ortsausgangsschild unseres Dorfes noch im Rückspiegel zu sehen war. Geduld ist eben nicht jedes Kindes (auch nicht jeden Erwachsenen) Stärke. Wenn unsere Kinder so fragten, wussten wir Eltern: Das kann eine anstrengende Fahrt werden.

Dabei weiß jeder Autofahrer, dass er durch Ungeduld kaum schneller ans Ziel kommt. Ungeduld verleitet eher zu Leichtsinn oder zu einer aggressiven Fahrweise. Wie lange noch? Manchmal müssen wir einfach geduldig warten. Das bedeutet nicht, um im Bild dieser Urlaubsfahrt mit unseren Kindern zu bleiben, dass wir das Auto am Straßenrand abstellen. Nein, es geht darum, konzentriert weiterzufahren - aber eben mit Geduld. Nur so kann man das Ziel sicher erreichen.

Auf einer kleinen, einsamen Insel liegt ein wunderschöner Garten. Nur der Gärtner lebt dort und hält alles in Ordnung. Der Besitzer der Insel lässt sich oft jahrelang nicht sehen. Trotzdem vernachlässigt der Gärtner die sorgfältige Pflege des Gartens nie. Einmal kamen Gäste auf die Insel und bewunderten die Schönheit des Gartens. Einer sagte zu dem Gärtner: „Sie halten den Garten so wunderbar instand, so herrlich gepflegt, dass ihr Herr morgen schon kommen könnte." Der Gärtner lächelte und sagte: „Heute, mein Herr, heute."

Das ist die Adventsbotschaft: Wir wissen nicht wie lange es noch dauert, bis unser Herr kommt, aber wir sollten darauf vorbereitet sein, dass er schon heute kommen könnte. Eine gesegnete Advents- und Weihnachts zeit

Ihr/Euer Pfr. Friedrich Scherzer

Abschied

Liebe Gemeinden,

als ich im Januar 2019 zum ersten Mal in Bockendorf war, Friedrich Scherzer traf, der mir das Pfarrhaus und die Kirche zeigte und ich anschließend mit dem Auto noch über die Dörfer fuhr, war ich aufgeregt und gespannt, voller Vorfreude. Aber ich war auch ein wenig ungewiss: Wie wird das sein, mit den neuen Gemeinden? Wie werde ich als neuer Pfarrer aufgenommen werden? Werde ich den Ansprüchen genügen?

Aus dem Kirchenvorstand

Im Juli ist Doreen Pönitz mit ihrer Familie aus dem Pfarrhaus ausgezogen. Nun muss die Wohnung brandschutztechnisch renoviert werden.
Außerdem ist Doreen Pönitz durch den Wegzug aus unserem Kirchenvorstand ausgeschieden und wir sind auf der Suche nach einem neuen Kirchvorsteher.
Bei der Glockenwartung wurde an der großen Glocke ein Reparaturbedarf festgestellt. Die Reparaturkosten belaufen sich auf ca. 8.500,00 €. Von der Landeskirche können wir einen Zuschuss beantragen, der aber höchstens 1/3 der Kosten betragen wird. Wir freuen uns über Spenden für die zeitnahe Reparatur der Glocke, damit das Geläut weiter komplett bedient werden kann und die defekte Glocke nicht stillgelegt werden muss.
Für die Orgelsanierung wurden Fördermittel beim Landesdenkmalamt beantragt, um eine Generalinstandsetzung der Orgel vorzunehmen. Leider bekamen wir jetzt die Absage, da nicht genug Mittel zur Verfügung stehen. Wir werden den Antrag für das neue Jahr wieder einreichen und hoffen dann auf positiven Bescheid.

Jagdhornklänge in der Pappendorfer Kirche

Dass sich Menschen vom Bösen zum Guten wenden können, wusste Pfarrer Sebastian Schirmer in seiner Predigt im Jagdgottesdienst „Hubertusmesse" sehr anschaulich zu vermitteln. Und die interessierten Zuhörer erkannten sehr schnell, dass es tatsächlich Parallelen zwischen dem Leben des Apostels Paulus und dem Heiligen Hubertus gibt. Nun bereits zum 15. Mal feierten etwa 100 Besucher am 5. November „Hubertus-messe". Erneut begeisterten die „Original Grünhainer Jagdhornbläser" unter Leitung von Christian Ullmann sowohl im Gottesdienst, als auch im anschließenden kleinen Konzert mit ihren exzellent vorgetragenen strahlenden Jagdhornklängen. Die reichlich Beifall spendenden begeisterten Zuhörer erlebten einen erbaulichen und erfüllenden Abend. Neben den vielen Besuchern aus der Umgebung wirkte die Anzahl der „Einheimischen" doch recht bescheiden. Hier ist also noch „Luft nach oben", falls 2023 wieder zur „Hubertusmesse" eingeladen wird. Herzlich gedankt wird allen Helfern und Unterstützern dieses nachhaltigen Erlebnisses.

Franz Schubert

Corona und Hygienehinweise

Wir feiern Gottesdienste. Allerdings unter der 3G-Regelung. Bitte bringen Sie unbedingt eine FFP2-Maske und einen gültigen Nachweis über Genesung, Impfung oder aktuelle Testung bzw. den Schülerausweis mit.

Aktuelles Hygienekonzept (aktualisiert am 24.11.2021)